Fassadengestaltung

Ein Haus kann mit Brettern aus unterschiedlichem Holz zum Schutz gegen Niederschläge isoliert werden. Die Verwendung von Holzverschalungen schafft somit ein innovatives Design, welches wir Ihnen in verschiedenen Ausführungen vorstellen können.

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FASSADEN AUS HOLZ

Als Holzfassade werden alle Fassadensysteme an Gebäuden bezeichnet, die aus Profilen und Platten aus Vollholz oder Materialien mit Rohstoffanteilen aus Holz sind. Mit Ausnahme des massiven Holzblockbaus sind alle diese Fassaden nicht tragend und Verkleidungen. Man kann die Systeme nach ihrer Verarbeitung in vier Kategorien einteilen:

  1. Waagerechte Profile
    Die älteste Form dieser „Fassadenart“ ist wohl der Blockbau, indem Baumstämme mit einfachen Werkzeugen wie Axt und Säge waagerecht aufeinander geschichtet wurden. Mit den ersten Sägemühlen des Mittelalters wurde die Herstellung von Brettern wirtschaftlich. Diese Bretter wurden in der waagerechten Form als Stülpschalung an Fachwerkkonstruktionen genagelt.
  2. Senkrechte Profile
    Bei den senkrechten Profilen ist die Boden-/Deckelschalung die älteste und bekannteste Form. Dabei wird auf einer Konstruktion zunächst eine untere Lage von Brettern (Bodenbretter) mit Abstand aufgenagelt. Die dabei entstandenen Fugen werden durch eine zweite Lage (Deckbretter) überdeckt.
  3. Schindel
    In holzreichen, meist gebirgigen Gebieten sind die durch reine Handarbeit in langen Winterabenden herzustellenden Holzschindel die meistverwendeten Holzfassaden. Dabei werden aus einem Baumstamm Scheiben in Schindellänge abgeschnitten und anschließend gespalten.
  4. Flächige Fassaden
    Platten als Fassaden sind seit der Erfindung von Sperrholzplatten immer wieder ein Thema, konnten sich aber nie so durchsetzen wie z.B. der Blockbau oder die Schindelfassaden. Der Feuchtigkeitsausgleich des Holzes führt zu einem permanenten Quellen und Schwinden des Holzes, und der Verbund von Bindemittel und Holz strapaziert die sichtbare oberste Deckschicht sehr stark. (Quelle Wikipedia)
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Fassaden aus Holz

Holzarten

Täglich verwenden wir Produkte, deren Basis das natürlichste Material der Welt ist: Holz. Es ist der universellste Werkstoff, den es gibt.

Weltweit kennen wir heute eine unglaubliche Vielzahl von Holzgewächsen, jedes für sich ein hoch spezialisierter Rohstoff und durch seine spezifischen Eigenschaften trotzdem variabel.

Leicht oder schwer, weich oder hart, biegsam oder starr, dicht oder porös – Holz bietet ein unfassbares Spektrum an Möglichkeiten.

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Brandschutzvorschriften für Holzfassaden

Brandweiterleitung an der Fassade
Im Rahmen der Brandschutzforschung hat in den letzten Jahren das Thema Brandweiterleitung an der Fassade an Bedeutung gewonnen. Dies nicht nur bei der Verwendung von brennbaren Baustoffen an der Fassade, sondern vor allem im Hinblick auf hinterlüftete Fassaden, unabhängig vom Werkstoff.

Die unterschiedlichen Bautraditionen und Gesetze der einzelnen europäischen Länder haben auch zu unterschiedlichen Schutzzieldefinitionen geführt, woraus sich verschiedene Anforderungen auch in Hinblick auf die Brandweiterleitung an der Fassade ergaben. Aus diesem Grund wurden große Forschungsprogramme initiiert, Detailuntersuchungen und Konstruktionsentwicklungen anhand von Großbrandversuchen und zahlreichen SBI- (Single burning item-)Tests von Fassadensystemen durchgeführt und wurde die Eignung von Holzfassaden in Kombination mit konstruktiven Brandschutzmaßnahmen (Brandschutzabschottungen) nachgewiesen.

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